Hallo zusammen!
Mein Freund ist von einer Zwangsstörung betroffen (ich bin nicht Nicht-Betroffen). Er hat häufig Zwangsgedanken in denen ihm Gewalt angetan wird. Er leidet sehr unter diesen Gedanken.
Was kann ich tun, um ihm zu helfen?
Freund hat Zwangsgedanken
Re: Freund hat Zwangsgedanken
Ich schreibe als selbst Betroffener...
Hauptsächlich muss er selbst was tun, damit es besser werden kann. Du kannst ihn aber zu einer Therapie (optimalerweise Verhaltenstherapie mit Exposition und Reaktionsmanagement) ermuntern und ihm bei der (leider oft sehr schwierigen) Suche helfen.
Erstgespräch bei einem Therapeuten sollte allerdings leichter zu finden sein - dann würde er schon mal eine Einschätzung auch bekommen, was in seinem Fall als Behandlung sinnvoll ist (u. a. ambulant/stationär etc.).
Zusätzlich kann die Einnahme von Medikamenten die Zwänge verbessern, da wäre dann ein Psychiater der richtige Ansprechpartner.
Aus eigener Erfahrung: Oft meint man, man könnte es ohne professionelle Hilfe auch schaffen - aber ab einer gewissen Zwangsstärke ist das alleine sehr sehr schwierig bis unmöglich.
Als Angehörige solltest du ihm bei Zwangsthemen keine Rückversicherung geben, weil das den Zwang aufrecht erhält. Und vor allem auch auf dich schauen, dass du dich dem Zwang nicht mitunterwirfst. Sei bestenfalls für deinen Freund da, aber nicht für dessen Zwang.
Ich wünsche euch beiden alles Gute!
Hauptsächlich muss er selbst was tun, damit es besser werden kann. Du kannst ihn aber zu einer Therapie (optimalerweise Verhaltenstherapie mit Exposition und Reaktionsmanagement) ermuntern und ihm bei der (leider oft sehr schwierigen) Suche helfen.
Erstgespräch bei einem Therapeuten sollte allerdings leichter zu finden sein - dann würde er schon mal eine Einschätzung auch bekommen, was in seinem Fall als Behandlung sinnvoll ist (u. a. ambulant/stationär etc.).
Zusätzlich kann die Einnahme von Medikamenten die Zwänge verbessern, da wäre dann ein Psychiater der richtige Ansprechpartner.
Aus eigener Erfahrung: Oft meint man, man könnte es ohne professionelle Hilfe auch schaffen - aber ab einer gewissen Zwangsstärke ist das alleine sehr sehr schwierig bis unmöglich.
Als Angehörige solltest du ihm bei Zwangsthemen keine Rückversicherung geben, weil das den Zwang aufrecht erhält. Und vor allem auch auf dich schauen, dass du dich dem Zwang nicht mitunterwirfst. Sei bestenfalls für deinen Freund da, aber nicht für dessen Zwang.
Ich wünsche euch beiden alles Gute!