Austausch - Sohn 13 an schweren Zwangsstörungen erkrankt

Noemi
Beiträge: 6
Registriert: Sa 24. Feb 2024, 18:32

Re: Austausch - Sohn 13 an schweren Zwangsstörungen erkrankt

Beitrag von Noemi »

Hallo!
Wir können uns gerne austauschen...
Sag mir einfach, wie ich dich kontaktieren kann.
Ich melde mich dann bei dir.
Liebe Grüße...
FeeBe
Beiträge: 27
Registriert: Mo 14. Mai 2018, 16:15

Re: Austausch - Sohn 13 an schweren Zwangsstörungen erkrankt

Beitrag von FeeBe »

Hallo
Ich komme auch aus der Nähe von München und habe eine Tochter (13) mit Zwangstörung, ADS, Ängsten und die Situation ist gerade sehr belastend. Würde mich über schriftlichen Kontakt und/oder gerne ein Treffen zum Austausch freuen.
Hi,
ich bin zwar kein Elternteil aber ich war mal so ein Kind ähnlich wie deins.
Habt ihr ASS ausgeschlossen? ASS und ADS kommen oft zusammen und können sich gegenseitig negativ beeinflussen, u. a. weil das starke Bedürfnis nach Routinen von ASS durchs ADS nicht erfüllt werden kann.
Ggf. ist ihre Zwangsstörung nicht wirklich eine sondern gehört zumindest zum Teil zum ASS. So ist es zumindest bei mir.
Muss bei ihr nicht sein, könnte aber. Dann kommste mit “Was soll ich tun wenn” Plänen weiter als mit Konfrontationstherapie.
Btw. hat sie Kontakt zu anderen AD(H)slern ? Oft ist es hilfreich andere Personen zu treffen, die ähnlich ticken wie man selbst.
Viele Grüße
FeeBe
Tinimar
Beiträge: 1
Registriert: Mo 16. Feb 2026, 13:17

Re: Austausch - Sohn 13 an schweren Zwangsstörungen erkrankt

Beitrag von Tinimar »

Guten Tag,
Zwar sind die Einträge schon etwas her. Ich versuche es dennoch. Wie geht es inzwischen? Meine Tochter 11j ebenfalls mit Zwängen erkrankt wird in der TG Klinik behandelt bisher jedoch ohne wesentliche Besserung. Wie ging es euch im weiteren Verlauf? Wo in München habt ihr euch gut aufgehoben/behandelt gefühlt?
Würde mich auf Austausch freuen
Mamavon3kindern
Beiträge: 2
Registriert: Di 23. Jun 2026, 23:30

Re: Austausch - Sohn 13 an schweren Zwangsstörungen erkrankt

Beitrag von Mamavon3kindern »

Hallo in die Runde,
Ich bin ganz neu hier. Meine Tochter, knapp 13, hat seit mehreren Jahren Zwänge und Zwangsgedanken.
(Ordnungszwang, Rückversicherung und wahrscheinlich noch andere- ich bin gerade dabei mich intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen, um ihr Verhalten den Zwangsarten zuordnen zu können. Keine Ahnung ob und wie sinnvoll das ist?!
Anfangs haben wir sie als Tics abgetan (20x auf den Wecker drücken, 5 Schlucke Wasser trinken- für jedes Familienmitglied einmal, alles stichpunktartig im Kopf durchgehen, was sie in der letzten Zeit beschäftigt ...), aber vor einem Jahr hat sie selbst geäußert, dass es sie belastet und einschränkt und dass sie Hilfe möchte. Jetzt ist sie seit einem dreiviertel Jahr bei einer Therapeutin (Verhaltenstherapie)- bisher ohne Erfolg.
Sie hat auch diffuse Ängste (u.a. vor dem Tod, vor Filmen mit emotionaler Belastung, dass uns etwas passieren könnte,Schulangst) und Perfektionismus. Bisher wusste ich gar nicht, dass das eine Krankheit ist. Die Therapeutin sagt, dass sei eine moderne Krankheit (Dank instagram usw.) Und sie wisse selbst noch nicht, wie sie meiner Tochter da helfen kann...

Aktuell fühlt sich meine Tochter alleine mit ihren Zwängen und schämt sich auch davor, es "nach außen " zu tragen. Sie meint, dass sie allein mit diesen speziellen Zwängen sei.

Wir kommen aus der Nähe von München- falls es jemanden in der Nähe gibt, meldet euch gern.
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