Gefangen zwischen Helfen wollen und schuldgefühle.
Verfasst: Mo 16. Mär 2026, 20:57
Guten Abend. Ich bin neu in diesem Forum. Mein Sohn 13 Jahre hat noch nicht diagnostiziertes Zwangsverhalten. Der Jugendtherapeut kann mir nach einigen Gesprächen, mit Kind und alleine als Elternteil, nicht helfen, da mein Kind keine Einsicht hat. Verständlich für mich. Ohne Wille keine Behandlung. Nun informiere ich mich selber pö a pö. Ich sollte das Verhalten nicht unterstützen und ähnlich. Soweit klar, doch wenn ich Konsequenzen ziehe, fühlt es sich danach falsch an. Ich fühle mich schuldig und zu lieblos oder zu hart wie ich es umsetze. Als Beispiel welcjes 2x vorkam: Nachts wäscht er die Hände. Ich werde wach von dem Geräusch, bin im Halbschlaf und sofort getriggert. Diskussionen entstehen, auf die ich mich nicht einlassen möchte. Mach das Wasser aus...er bleibt gehemmt stehen und wäscht gefühlt länger. Mir ist bewusst, dass Störungen das Ritual verlängern können. Ich schiebe ihn irgendwann Richtung sein Zimmer mit Handtuch, er darf die Hände dann nicht abwaschen. Es kommt dann vor frust zur Schuldumkehr, ich solle mit dem Therapeuten mal lieber drüber sprechen, wie ich mit ihm umgehe.
Ich bin völlig überfragt und meist hilflos, wie ich mein Emotionskörper zügel und sein Zwangskörper zur Einsicht bringe. Ich möchte solche Situationen für uns absolut nicht. Wo fange ich an auszusteigen, wie setze ich Konsequenzen und das alles in Mamaliebe. Verständnis bringe ich auf, versuche zu verstehen, biete Gespräche an, Podcast zusammen hören, gemeinsam Regeln und Wege zusammen festlegen die für alle passen, ich habe jetzt das Buch: zeige die rote Karte dem Zwang, bestellt. Es wird seitens meines Sohnes alles abgelehnt. Ich bin mir noch nicht mal sicher ob ich es überhaupt ins System tragen sollte und eine Diagnose für ihn haben möchte. Aus Zweifel, das es ihm Hilft und aus Sorge, dass es mir vorgeworfen wird.
Er hat bereits Dyskalkulie diagnostiziert und auch ein cerebrales Kavernom. Vielleicht gibt es Zusammenhänge?!? Ich bin überfragt und gefühlt machtlos. Die Mediziner haben da leider sehr hohen Nachholbedarf was diese Themen angeht.
Ich hoffe, dass ich in diesem Forum für mich Austausch, Klarheit und sortierungshilfe erfahren darf.
Schönen Abend für alle Mitleser.
Ich bin völlig überfragt und meist hilflos, wie ich mein Emotionskörper zügel und sein Zwangskörper zur Einsicht bringe. Ich möchte solche Situationen für uns absolut nicht. Wo fange ich an auszusteigen, wie setze ich Konsequenzen und das alles in Mamaliebe. Verständnis bringe ich auf, versuche zu verstehen, biete Gespräche an, Podcast zusammen hören, gemeinsam Regeln und Wege zusammen festlegen die für alle passen, ich habe jetzt das Buch: zeige die rote Karte dem Zwang, bestellt. Es wird seitens meines Sohnes alles abgelehnt. Ich bin mir noch nicht mal sicher ob ich es überhaupt ins System tragen sollte und eine Diagnose für ihn haben möchte. Aus Zweifel, das es ihm Hilft und aus Sorge, dass es mir vorgeworfen wird.
Er hat bereits Dyskalkulie diagnostiziert und auch ein cerebrales Kavernom. Vielleicht gibt es Zusammenhänge?!? Ich bin überfragt und gefühlt machtlos. Die Mediziner haben da leider sehr hohen Nachholbedarf was diese Themen angeht.
Ich hoffe, dass ich in diesem Forum für mich Austausch, Klarheit und sortierungshilfe erfahren darf.
Schönen Abend für alle Mitleser.